E-Card - Sorge um Arztgeheimnis

In diesen Tagen beginnen die Krankenkassen damit die umstrittene elektronische Gesundheitskarte an die Patienten auszugeben. In dieser Rubrik stellen wir Ihnen aktuelle Informationen zum Thema E-Card zur Verfügung.

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Einladung zur Veranstaltung in Berlin

Medizinqualität statt eCard Bürokratie-Arztpraxen sind keine Außenstellen der Krankenkassen!

Die bundesweite Aktion „Stoppt die e-Card“, bestehend aus 53 Organisationen und Verbänden aus allen Bereichen unserer Gesellschaft, veranstaltet ein Treffen für Vertreter von ärztlichen und zahnärztlichen Organisationen und Delegierte in Gremien, die mit uns im gemeinsamen Protest gegen das e-Card Projekt aktiv sind. Und natürlich für alle weiteren interessierten Bürger und Journalisten.

Wir diskutieren in Berlin eine konzertierte Aktion der Hauptbetroffenen der geplanten „Alternative 2012“ der GKV (auch „vorgezogene Lösung genannt“). Mit diesem Plan soll die verpflichtende Online-Anbindung aller Praxen an die Zwangsinfrastruktur der Krankenkassen in 2012 und 2013 forciert werden.

An diesem Punkt ist ein gemeinschaftliches Handeln aller erforderlich.

Das milliardenschwere industriegetriebene e-GK Projekt ist der Schlüssel zur endgültigen Transformation unseres Gesundheitswesens. Eingemeindet in eine „Gesundheitswirtschaft“ unter Herrschaft von Kassen und Konzernen werden das vertrauensvolle Arzt-Patientenverhältnis, die Privatsphäre aller und die freie ärztliche Berufsausübung geopfert. Die schon vorhandene Bürokratie-Explosion wird durch die „Stammdatenaktualisierung“ in den Praxen um eine weitere neue Komponente bereichert. Arzt- und Zahnarztpraxen werden in Außenstellen der Kassen verwandelt. Gläserne Patienten und Ärzte sind dann jederzeit kontrollier-und steuerbar. Dieses Projekt zerstört gute Medizin.

Veranstaltung: Berlin, Mittwoch 18.4.2012, 14-17 Uhr, Katholische Akademie in Berlin, Tagungshotel Aquino, Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin Mitte

Unsere Referenten:
Dr. Christian Euler, Präsident des Hausärzteverbandes Österreich, über „eHealth-Täuschung und Enttäuschung“ Bericht aus unserem Nachbarland
Prof. Paul Unschuld, Charite Berlin, Autor des Buches „Ware Gesundheit“
Prof. Hartmut Pohl, Sprecher des Präsidiumsarbeitskreises „Datenschutz und IT Sicherheit“ der Gesellschaft für Informatik (GI) zum Thema Informationssicherheit
Wolfgang Linder, ehem. Datenschutzreferent der Stadt Bremen, Komitee für Grundrechte und Demokratie

Die Veranstaltung wird durchgeführt von der Aktion „Stoppt die e-Card“ in Kooperation mit dem Ärztlichen Nachrichtendienst ÄND.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Silke Lüder und Dr. med. Manfred Lotze, Hamburg
www.stoppt-die-e-card.de mail: info@stoppt-die-e-card.de
V.i.S.d.P.: Dr. Silke Lüder, Grachtenplatz 7, 21035 Hamburg fax 040-7353036

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Der FoeBuD e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für Datenschutz und Bürgerrechte einsetzt. Bekannt wurde der FoeBuD e.V. unter anderem mit der jährlichen Vergabe des Datenschutznegativpreises BigBrother Awards. In diesem Zusammenhang engagiert sich der FoeBuD e.V. im Kampf gegen die elektronische Gesundheitskarte und hat ein dickes Infopaket geschnürt, das Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker bestellen können. Dieses enthält einen großen Stapel Faltblätter mit Informationen für Patientinnen und Patienten nebst Aufsteller sowie große und kleine Plakate für Tür und Wartezimmer. Das Ärztepaket mit Patienteninformationen finden Sie im FoeBuD-Shop, es kann dort bestellt werden.

Weitere Informationen zur E-Card finden Sie auf der Webseite des FoeBuD e.V.

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Dr. Stefan Pollmächer, Vorstandsmitglied der DOXS eG, sprach zum Thema E-Card mit der HNA (Hessisch-Niedersächsische Allgemeine). Den Bericht finden Sie in der HNA-Online Ausgabe vom 7. Oktober 2011

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Am 1. November 2011 fand in unserer Geschäftsstelle die Informationsveranstaltung" E-Card - Was kommt da noch auf uns in den Praxen zu?“ statt. Dr. Pollmächer und Dr. Uwe Popert informierten die Teilnehmer über die Risiken und Nebenwirkungen der E-Card. Wer an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnte kann das Handout HIER einsehen.

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In einer Pressemitteilung vom 13. Oktober 2011 warnt die AOK Ihre Patienten - trotz aktuell laufender Installationen seien noch nicht alle Krankenhäuser, Arzt- und Zahnarztpraxen mit den nötigen Lesegeräten ausgestattet. Daher sollten die Versicherten ihre alte Karte bis auf weiteres behalten!

Die entsprechende Pressemitteilung finden Sie auf den Seiten der AOK.

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Auch Sie sind gegen die Einführung der E-Card? Lassen Sie dies Ihre Patienten wissen!

Wir stellen Ihnen hier entsprechende Unterlagen zur Verfügung die Sie ausdrucken und in Ihrem Wartezimmer aushängen bzw an Ihre Patienten weitergeben können.

Wartezimmerinfo: Informationsschreiben E-Card für Ihre Patienten

Patientenverfügung: Widerspruch für Patienten gegen die geplante Speicherung von Gesundheitsdaten in zentralen Großcomputern außerhalb von Arztpraxen oder Krankenhäusern

Passbildanforderung: Vorlage einer Antwort für Patienten an die Krankenkasse bezüglich der Passbildanforderung mit der Bitte um rechtsverbindliche Aufklärung

Dieses Wartezimmerplakat können Sie ausdrucken und zur Information Ihrer Patienten in der Praxis aushängen (bitte zum Vergrössern anklicken):

Wartezimmerplakat


Weitere ausführliche Informationen zum Thema finden Sie auf den Seiten der Aktion: "Stoppt die E-card" !!!

 
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