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DINO-Projekt: Defibrillatoren in Nordhessen |
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Defibrillatoren können Leben retten
Wenn ein Mensch plötzlich zusammenbricht, kann ein Herzkammerflimmern mit Herz- Kreislaufstillstand die Ursache sein. Das bedeutet: Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Denn wenn ein Opfer innerhalb der ersten Minute mit einem gezielt ausgelösten Elektroschock behandelt wird, besteht eine Überlebenschance von über 90 Prozent. Danach sinkt die Wahrscheinlichkeit um etwa 10 Prozent pro Minute. Nach spätestens fünf Minuten treten die ersten irreparablen Hirnschäden ein. Nach acht bis zehn Minuten ohne Reanimation ist der Patient in der Regel tot. Es gibt Elektroschockgeräte, die auch Laien bedienen können: Mit sogenannten automatischen externen Defibrillatoren (AEDs) wird das lebensgefährliche Kammerflimmern des Herzens unterbrochen. Viele Firmen, Behörden und Praxen haben solche AEDs auch öffentlich zugänglich aufgestellt – die meisten Menschen nehmen sie im Alltag jedoch gar nicht wahr.
Mit dem Mapping der in Kassel vorhandenen Defibrillatoren möchte die „Initiative Notfallmedizin Nordhessen“ (Ärztlicher Leiter Dr. Frank Jäger, Kardiologe) gemeinsam mit der Ärzte- und Psychotherapeutengenossenschaft und dem Gesundheitsamt Region Kassel den Mitmenschen zeigen, wo die Geräte gefunden werden können. Denn selbst in Großstädten kann der Rettungsdienst nicht immer schnell vor Ort sein.
Falls Sie jemals Zeuge eines plötzlichen Herzstillstandes werden, ist entschlossenes Handeln notwendig. Wenn ein AED in der Nähe ist: Setzen Sie das Gerät ein. Falsch machen kann man nichts, denn das Gerät „spricht“: Sobald man den Startknopf drückt, gibt der AED Schritt für Schritt genaue Anweisungen, was zu tun ist. Neben dem Elektroschock ist die sofort begonnene Herzdruckmassage mindestens ebenso wichtig. Und: Rufen Sie in jedem Fall zusätzlich auch den Rettungsdienst!
Weitere Informationen finden Sie hier oder am Ende der Seite:

www.notfallmedizin-nordhessen.de
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